Ein hübsches, aber nicht gutes Auto. Der Motor ist ein Gedicht, er besitzt viel Kraft und hat einen super Sound.
Leider verfügt das Fahrezug über einen Frontmotor, Vorderradantrieb und kein Differential. Gnadenloses Untersteuern ist das resultat.
Der Wagen untersteuert in Kurven hemmungslos und beim Anfahren kommt die Kraft nicht auf die Straße.
Beim 18m-Slalom ist der GT 3.2 langsamer als ein Ford Escort XR3 von 1984 (64 km/h).
Der Alfa 147 GTA ist ein Auto, das fasziniert. Der Motor ist fantastisch, das Fahrwerk wird
mit der hohen Leistung sehr gut fertig. Leider fehlt es dem Alfa noch an Perfektion, was sich an
schelchten Rundenzeiten in Hokenheim ablesen lässt:
Es fehlt eine Differenzialsperre. Bei der Beschleunigungsprüfung profitiert die Traktion noch von der
starken Kopflastigkeit des 147 GTA (63% des Gewichts lasten auf der Vorderachse).
Sobald es aber um die Kurve geht, kann er die Kraft nicht mehr auf vollständig auf die Straße
bringen. Alfa verzichtet auf eine Differenzialsperre, da die Lenkkräfte in Kurven
dadurch niedrig bleiben sowie der Wagen im Grenzbereich beherrschbarer bleibt. Doch damit wird Vortrieb verschenkt.
Die Schaltung des 147 fühlt sich ein bißchen teigig an.
Bei den Messungen war es extrem warm (35 Grad Lufttemperatur), der Alfa könnte also bei kühleren
Temperaturen noch ein bißchen beim Beschleunigen auf 180 km/h herausholen.
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